Diemedienwg’s Weblog


Die Sache mit den Hörnern. by theincrediblehagen
Juli 14, 2009, 6:33 pm
Filed under: (Halb-)Weisheiten, Intellektuelles

Eine Sache die mich persönlich wohl nie ganz in Ruhe lassen wird und mich gleichzeitig immer mal in tiefste Abgründe stürzen lässt wie meine vollste Bewunderung verdient ist das Grübeln bzw. Denken und Zerdenken bestimmter Dinge.

Eigentlich schließt dieser Post nahtlos an den gestrigen an. Den eigentlich geht es im Leben ja immer nur ums Machen. Wer ständig macht und guckt und schaut, der bekommt nicht nur mehr mit und mehr Chancen im Leben, nein dem fällt das Glück und die Leichtigkeit auch viel leichter zu und er schafft und erreicht mehr. Denn so wie man mit den Dingen umgeht entscheidet sich nun mal ob man aktiv handelt oder sich passiv leiten lässt. Das geht oft einher mit Hilflosigkeit, die schnell mal in Verzweiflung enden kann. Oder mehr Schlimmeres.

Jeder kann, wenn er will. (Luis Trenker am Felsen)

Jeder kann, wenn er will. (Luis Trenker am Felsen)

Das Problem mit den Hörnern die man sich nun gerne mal aufsetzt ist eine Metapher einer ZEN-Geschichte, die ich auf einem meiner Lieblingsblogs, da inhaltlich sehr wertvoll, bei Patrick dem Brainblogger gefunden habe. Da die ganze Geschichte nun am Wochenende mehrfach Thema war möchte ich sie heute und hier noch mal euch allen ans Herz legen.

Die Aussage „Aber, ich kann nicht“ hängt zu 100% von unseren Denkstrukturen ab. Wenn wir uns selber Hürden, Blockaden und Mauern bauen, brauchen wir uns auch nicht wundern, wenn wir vor stets scheinbar unlösbaren Problemen zurückweichen. Jeder der aber die gleich Veranlagung hat wie ich, sich stets über alles und jedes Detail den Kopf zu zerbrechen, soll einmal in sich gehen und sich fragen wann es jemals etwas gebracht hat. Wann war man jemals wirklich auf eine Situation gut vorbereitet, weil man GENAU diesen Fall vorher schopn mal so im Kopf durhgespielt hat. Also ich niemlas, weil es eh immer anders kommt.

Sehr zum Leitwesen meiner bzw. einiger meiner Mitmenschen habe ich sehr lange gebraucht mich von dieser Denke zu befreien und werde auch heute ab und an noch rückfällig. Mit dem einzigen Ergebnis, das es mir schlechter geht als vorher, sich das Problem nicht lösen lässt und am Ende meistens alles halb so schlimm ist, in jedem Fall aber anders kommt!

hGen


2 Kommentare so far
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Ein gesundes Mittemaß aus „machen“ und anschließender Reflexion ist denke ich ganz gut. Ich bin ein großer Fan des Trial & Error und des experimentierens. Nur will ich dann auch immer ausgiebig darüber reflektieren, so dass man mehrfache gleichartige Fehler in Zukunft vermeidet.

Manchmal würde ich mir wünsche, dass einige Menschen zu viel als zu wenig nachdenken. Blinder Aktionismus ist genauso fatal und irgendwie auch dann blockierend.

Es is wie der alte Paracelsus schon so schön formulierte: „Die Dosis bestimmt das Gift“

Kommentar von Patrick

Ja also damit hast du ganz sicher Recht. Ich beobachte nur leider immer mehr, dass sich das Leben immer mehr in den Extremen abspielt.
Ich persönlich habe es zwar oft schwer mit dem Denken, da ich es eben tendenziell eher zu viel und intensiv pflege, aber am Ende weiß ich auch das ich mit dem anderen Extrem, dem puren Aktionismus wesentlich schlechter leben würde.

Mir geht es nur darum, das sich die meisten um Dinge sorgen, die entweder gänzlich irrelevant sind oder zumindest zu diesem Zeitpunkt eher nebensächlich. So wird man eben auch leider etwas blind für die wahren „Probleme“ und Herausforderungen des Alltags. Das ist auch schade.

Kommentar von theincrediblehagen




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