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3 Countries in 5 Days by cloemi
August 19, 2008, 4:58 pm
Filed under: Bloging Finland
Sonnige Zeiten in Kopenhagen

Sonnige Zeiten in Kopenhagen

Einige Zeit ist vergangen seit meinem letzten Eintrag. Inzwischen bin ich aber gut in Tampere angekommen. Eigentlich wollte ich während meiner Tour auch hier etwas von mir hören lassen. So ist leider nur bei Twitter geblieben. Die Reise nach Finnland hat aber auch nicht gerad viel Zeit zum Verschnaufen gelassen.
Angefangen hatte alles am Samstag vor einer Woche. Zuerst fuhr ich nach Berlin zu meinem Bruder. Am Abend wollte ich mich ja eigentlich mit Martin treffen. Leider hatte er jedoch einen Nachtdreh an dem Tag, der ihn bis Sonntagmorgen beschäftigen sollte. So trafen wir uns erst Sonntagabend, stilecht bei einer großen amerikanischen Burgerkette. Den anderen Teil des Sonntags hatte ich mit dem Planen der Route verbracht. Dank Google Maps und MSN sollte es da später auch keine großen Probleme geben. Wer brauch schon ein Navi.

Montagmorgen ging es dann zeitig in der Früh los nach Rostock. Nachdem ich Susi kurz nach 6 an der Eberswalder aufgelesen hatte, waren wir um kurz vor halbneun auch schon an der Ostsee. Eigentlich viel zu zeitig. Daher hatten wir das Glück, schon auf die Fähre um 9 Uhr zu dürfen, anstatt bis 11 zu warten. An Bord gönnte ich mir erst einmal ein dekadentes Frühstück. Ganze 11,95€ für ein Brötchen, nen Kaffee und einen Orangensaft – hey es ist der erste Urlaub seit 2 Jahren. Bei den Dänen angekommen ging es dann, mit Abblendlicht und höchstens 120 Km/h, auch geradewegs weiter Richtung Kopenhagen.

Schöner zelten zwischen der Platte

Schöner zelten zwischen der Platte

Der Campingplatz Bellahoj lag recht zentral in der dänischen Hauptstadt. 10€ pro Person und Nacht. Es sollte die preiswerteste Unterkunft der nächsten Tage bleiben. Nachdem Zelt und Auto richtig platziert waren, ging es auch schon in die Innenstadt. Was hier aber schon bemerkbar wurde, waren die etwas höheren Preise im Vergleich zu Deutschland. Angefangen beim Bus fahren bis zur Suche nach günstiger Nahrung lag alles etwas über den gewohnten Level. Daher gab es Mittags auch nich mehr als billiges Fastfood (um die 9 € für ein einfaches Burgermenu).
Die angefutterten Pfunde wurden dann in einem fast dreistündigen Marsch durch die Stadt wieder erfolgreich verbrannt. Neben den normalen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt, wie dem königlichen Palast, durfte der Klassiker, die kleine Meerjungfrau natürlich nicht fehlen.

Das Wetter wollte leider nicht so richtig halten, und was sich Abends schon abzeichnete, machte sich auch am nächsten Morgen durch Klopfen auf die Zeltplane bemerkbar. Also wurde in einer kurzen Regenpause das Zelt abgebaut und beschlossen schon Dienstag nach Schweden zu fahren.

swedish skyscraper

swedish skyscraper

Der Weg führte dabei über die riesige Öresundbrücke direkt nach Malmö. Die drittgrößte schwedische Stadt hat neben einer ganz netten Altstadt auch das höchste Gebäude Schwedens zu bieten. Leider konnte man dieses aber nicht so leicht besteigen, sodass es nur bei Bildern von unten blieb. Unser fester Begleiter blieb bei der ganzen Tour durch Malmö immer der Regen, der uns am Ende in einen Lidl (die gibts hier echt wie Sand am Meer) flüchten ließ, um die Verpflegung für die folgenden Tage halbwegs günstig zu sichern.
Unsere Hoffnung an dem Tag war ja, irgendwann mit dem Auto mal dem Regen zu entfliehen. So richtig erüllen sollten sich diese aber nicht. Als wir am Abend schließlich den Großen Vättern erreichten, standen die Scheibenwischer immer noch nicht still. Also beschlossen wir doch eine richtige Unterkunft zu suchen. Nach einigem Umherirren auf schmalen schwedischen Nebwenstraßen und zwischen rot weißen Häuschen landeten wir schließlich in Gränna. Dort gab es direkt am See einen Campingplatz, der außer Platz für Zelte auch noch kleine Bungalows bot. Blöderweise gabs die nur als Viererbelegung (dann sind die richtig günstig), aber was solls, es war Abends und die beste Möglichkeit, die Nacht trocken zu verbringen.

Ordentlich Auto vor der Hüttn

Ordentlich Auto vor der Hüttn

Am Mittwoch machte das Wetter auch schon einen viel besseren Eindruck. Daher ging es auch gleich weiter, erst nach Linköpping (einer normalen schwedischen Durchschnittsstadt) und scließlich Stockholm.
Das dortige Hostel war auch schnell gefunden, obwohl es recht zentral lag. Der Schock folgte dann mehr im Inneren. Der 30 Mann Schlafsaal entpuppte sich als etwas größerer Raum mit Metalldoppelstockbetten und keinem Fenster. Die sanitären Anlagen für alle setzten sich aus einer Dusche und 2 Toiletten zusammen. Aber egal, dafür wars billig und wir waren die folgenden Tage ja eh mehr in der Stadt unterwegs.

Stockholm

Stockholm

Zu den Stockholm Akivitäten gehörte auch ein abendlicher Besuch im Debaser, einem Klub, den mir ein Bekannter gegeben hatte und den ich zweifelsfrei weitergeben kann. Außerdem fand zur gleichen Zeit auch das Kulturfesitval in Stockholm, bei dem wir am zweiten Abend auf einer Nebenbühne ein paar interessante nordische Indietronic Combos erleben durften. Jedoch leider nicht zu lang, da am nächsten Tag frühmorgens ja schon wieder die Fähre nach Finnland starten sollte.

Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck.

Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck.

Der Weg nach Finnland sollte dabei wohl der entspannendste Teil der ganzen Reise werden. Elf Stunden dauerte die Überfahrt und wurde größtenteils auf dem Sonnendeck verbracht. Die Fahrt nach Tampere dauerte dann noch einmal etwa 2 Stunden und zog sich über breite finnische Landstraßen und ein bisschen Autobahn. Dabei bemerkte man, dass Finnland doch noch einmal anders als Schweden oder Dänemark wirkte, noch weiter, menschenleerer und einen Tick „exotischer“.

Etwas Land zwischen Himmel und Wasser - Welcome to Finland

Etwas Land zwischen Himmel und Wasser - Welcome to Finland

Angekommen in Tampere wurden wir dann schon von Anja und einigen anderen Austauschstudenten aus ganz Europa begrüßt, die auch gleich alle beim Ausladen des Autos halfen. Anschließend ging es dann gleich in den nächsten Pub, um sich bei einem geplfegten kühlen Pint für 5,50€ besser kennen zu lernen.
Soweit also erstmal über den Weg nach Finnland. Demnächst gibt es dann noch etwas zu den ersten Tagen in Tampere.

Clemens


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