Diemedienwg’s Weblog


Bloging Bulgaria #05 – bulgarisches Essen-Teil 1 by theincrediblehagen
Februar 26, 2008, 4:25 pm
Filed under: Bloging Bulgaria

Heute gabs endlich mal wieder -wegen der fehlenden Küche in meiner Bude- Fleisch zum Mittag und den Anlass möchte ich nutzen, euch mal etwas zum bulgarischen Essen zu berichten. Ich denke das werde ich aber noch fortsetzen, entsprechend den gemachten Erfahrungen, da sich das unmöglich jetzt und hier und in einem Post packen lässt.

Allgemein lässt sich folgendes sagen über bulgarisches Essen sagen:

  • es ist sehr vielfältig!!! (nicht zu vergleichen mit der Deutschen Küche, die zu 80% aus Kartoffeln besteht)
  • es gibt oft Brot, in alle Variationen, Farben und Sorten und zwar zu ALLEM. IMMER! Zu Salat wie zu Fleisch, zu Suppe, ja sogar zu Brot essen die Bulgaren mit Brot^^
  • der Speiseplan kennt eine Vielzahl von Eintöpfen, meist mit einer Art Reis angedickt und häufigstes Gemüse ist Kohl
  • insgesamt sehr fettiges Essen, liegt sicher auch an der Tradition und dem ärmlichen Leben. Deshalb auch das Brot
  • „klassische Gerichte“ bestehend aus Fleisch, Beilage und Grünzeugs, wie bei uns üblich, kennen Bulgaren nicht. Bei ihnen gibt es Fleisch und eben Brot. Oder alles zusammen.Oder eben extra, den Salat zum Beispiel.
  • Grünzeug wird sowieso eher frisch gegessen und nur ergänzend und als Geschmacksträger zum Essen getan, also in gekochter Form mein ich.
  • Ganz wichtig auch: Die Bulgaren essen immer. Sie leben um zu essen.
  • Das heisst aber keinesfall, dass die Bulgaren überdurchschnittlich fett wären, ganz im Gegenteil!
  • Und sie haben unendlich viele Variationen von Gebäck. Das bekannste ist sicher „Banitza“ das erklär ich ander mal😉
  • Das Gebäck istoft auch herzhaft, also nicht generell süß, wie in Deutschland.
  • Die Bulgaren lieben Süßes. Sie essen es oft nach herzhaftem Essen. Und nach Süßem essen sie wieder herzhaft usw.😛

Soweit zur Einführung in die bulgarische Esskultur.

kawama1.jpgBei mir gabs heute „Kawama“ mit Hühnchen und griechischen Salat. Kawama ist eine Art Eintopf, bestehend aus Kohl und Gewürzen und dann eine Sorte Fleisch, bei mir Huhn darin und Peperoni dazu. Hat sehr lecker geschmeckt, sollte aber auf jeden Fall mit leckerem frischgebackenem Brot, was ein kleines bisschen an lockeres, ganz dünnes Fladenbrot erinnert, gegessen werden.

salat1.jpgDer griechische Salat stellte nun allerdings eine Besonderheit dar, da er nicht wie gewohnt klein gehackt und vermanscht serviert wurde, sondern als gröberer Bausatz. Dieser bestand wie man sehen kann aus: Tomate, Gurke, Thunfisch, Zwiebel und Schmelzkäse. Hat super geschmeckt, war nur eben mal anders🙂

Zu dem ganzen gabs noch ein schönes großes „Zagorka“ Was Bier angeht, meine Stammmarke hier – einfach weils das Beste ist! Für den ein oder anderen sei an dieser Stelle erwähnt, dass ich damit keinesfalls meiner Sucht fröhne, sondern mich nur an die landestypischen Begebenheiten anpasse. Da die Bulgaren ein recht munteres Volk sind, gibt es bei vielen schon zum Mittag einen kleinen Schnaps und ein großes Bier.

Btw: Das ganze hat zusammen circa 5,5o Mark gekostet. Für eine Gaststätte durchaus moderat. Satt gemacht hast, lecker wars und vor allem fleischig😛

TiH


5 Kommentare so far
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die schlechte quali der fotos ist mal wieder meiner zittrigen hand und der tatsache, das sie mit dem foto gemacht wurden geschuldet…

Kommentar von theincrediblehagen

Könntest du mir, wenns geht, auch ein- zwei flaschen zagorka mitbringen, wenns geht?

Vielen dank!

Kommentar von Ralf

boar, was der ralf alles mitgebracht haben will…da muss ich mir ja nen lkw zulegen für die rückreise😛

aber ma sehn, was sich mach en lässt…ansonsten schick ich paar weiße tauben

Kommentar von theincrediblehagen

also wenn du eh schon zagorka mitbringst, schließ ich mich der bestellung an und würde mich freuen auch eins versuchen zu können xD … vielen dank im voraus^^

Kommentar von AmonAmarc

[…] in meinen Augen ein Muss! Das ganze wird selbstverständlich heiß serviert und dazu gibts – natürlich wie sollte es anders sein- Brot und am besten ein kühles […]

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