Diemedienwg’s Weblog


Zu Hause im Internet by theincrediblehagen
Dezember 20, 2007, 9:00 pm
Filed under: Probleme des Alltags

Okay zugegeben: ich bin im Internet zu Hause.

Seit einiger Zeit bin ich aber auch zu Hause im Internet.

Wie es soweit kam

Ich stamme ja vom Dorf, klingt komisch ist aber so! Viele wissen davon.

Ursprünglich hatte ich da schon immer einige Probleme bezüglich der Anbindung ans sogenannte World Wide Web.

1) Dorfproblem: Es dauerte ewig bis es hier ne Breitbandanbindung gab.

2) Familienproblem: Meine Familie ist nicht PC- oder gar internetaffin

3) Logistikproblem: zwischen Telefondose und meinem Zimmer/alten Desktop PC liegen geschätzte 30m Luftlinie und mindestens 6 Wände (ja, wir sind reich und leben in einer riesen Villa)

4) Kostenproblem: Ein DSL-Anschluss kam kostentechnisch nie in Frage, weil ich als nahezu alleiniger Nutzer schlichtweg zu wenig zu Hause bin…

5)

Wenn ich also zu Hause ins Internet wollte, ging das mit meinem Laptop ja trotzdem, indem ich mich konservativ ins Wohnzimmer setzte und via Modem mit sagenhaften 44,6KB/s das Internet unsicher machte.

Ich denke ich muss hier niemandem erklären, dass das definitiv kein Arbeiten ist…

Neue Probleme

Die Wende setzte allerdings vor etwa einem Monat ein. Seitdem haben sich nämlich meine beiden Cousins, die auch direkt auf demselben Hof in Nachbarhaus leben, ein 2000er-DSL-Paket einrichten lassen.

Der heutzutage standardisiert mitgelieferte W-LAN-Router strahlt fantastischer Weise direkt in unseres Gemäuer.

Der Haken an der Sache ist nur folgendes: Klassischer Weise gibt’s die beste W-LAN-Anbindung im Hoheitsgebiet meiner Eltern, sprich in Wohnzimmer und Küche.

Anstatt sich über meine vermehrte Anwesenheit in ihrer Nähe zu freuen höre ich da immer mit völligem Unverständnis Sätze wie

„Muss die Kiste schon wieder an sein“ oder

„Du machst dann aber bald Schluss oder…“

Ja, mach ich – gleich – muss nur noch schnell das hier fertig machen.

„Was machst du denn schon wieder“ …

“Naja, also ich schreib hier mir Nadja und les grad E-Mails und muss noch hier den Flyer hoch laden und so….“

Naklar haben sie Recht, ich bin zu oft und zu viel im Internet. Aber bin nun mal jemand, der ohne Internet nicht mehr kann. Liegt wohl an diesem doofen Medienstudium, an meinen Interessen und an den vielen bekloppten zeitraubenden Möglichkeiten der modernen „Kommunikation“ (Twitter, InstantMessanger, Blogs, Youtube…)

So ich geh jetzt mal lieber off, damit Mutti gar nicht erst schimpft…;-)

(Heute Vormittag habe ich mitbekommen, dass ich auch in meinem Zimmer, an einer günstigen Stelle noch „sehr niedrigen“ W-LAN-Empfang habe…Yippie)

TiH


1 Kommentar so far
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*bodo

(keine kritik, nur so ein einfurf)

Kommentar von bodo




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