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Eigentlich wollte ich mich noch aus Bulgarien verabschieden. Aber das tolle Wetter und die Packtätigkeiten haben das ganze vereitelt. Ein Résumé wurde ja schon irgendwie schon gezogen. Ich will dem auch nichts mehr hinzufügen…Eigentlich wollte ich euch Alle nur wissen lassen, dass Deutschland jetzt wieder deutlich unsicherer ist, als es die letzten (exakt!…jaja, der Perfektionist überlässt NIX dem Zufall^^) 5 Monate war! Also,… ich bin wieder da. (weiterlesen…)
Naja Wochenende eben. Da ist also die letzten 3 Tage nichts groß geworden. Also zumindest nicht auf dem Papier, also dem digitalen jetzt. Immerhin habe ich hervorragende Zeugnisse von Zeitung und Radio ausgestellt bekommen und auch mein Sprachzertifikat konnte ich mittlerweile abholen.
Was jetzt noch fehlt ist der “Letter of Confirmation” und mein “Learning Agreement.” Das hat die gute Frau vom Auslands-Erasmus-Amt hier irgendwie versiebt. Ich hoffe nur für uns beide, dass das inzwischen wieder aufgetaucht ist!
Meinen Termin fürs Kolloquium zur Vorstellung meiner Projektarbeit hab ich aber vorsorglich auch schon mal gemacht: 13.10.2008. Also noch viel zu lange hin, um echten Zeitdruck zur Fertigstellung zu bekommen, der von Angstschweiß und ähnlichen Erscheinungen begleitet wird.
Aber ich bin ja recht ehrgezig diesmal und wil das Ding bis Mittwoch in Sack und Tüten haben. Heute kann ich mit Stolz schon mal vermelden, dass Einleitung und Kapitel 1, die Unternehmensvorstellung, fertig sind.
Und jetzt habe ich schon wieder keine Lust mehr und pausiere erst einmal bisschen. Sehr wohl in dem Bewusstsein, dass diese Pause mit hoher Wahrscheinlichkeit bis Morgen Früh andauern wird. Seis drum.
TiH
…ist immer. Immer wichtiger oder nebenbei zu erledigen. Weshalb ich die letzten beiden Tage recht faul war. Faul nicht wirklich, nur etwas untätig was die Projektarbeit angeht.
Ich hoffe, dass mittlerweile die Zeugnisse soweit vorbereitet sind, dass ich sie heute in Zeitung und Radio abholen kann. Noch mal Rechtschreibung überprüfen, audrucken, sollte das fertig sein. Außerdem brauche ich für das erste Kapitel der Projektarbeit Informationen zu den Unternehmen, die ich dann heute mal erfragen werde. (weiterlesen…)
Nachdem ich gestern Nacht mit einem guten Freund unvorhergesehene drei Stunden geskypet habe, war der heutige Start in den Tag ein wenig verzögert.
Trotzdem konnte ich gestern zumindest die Grube fürs Fundament ausheben. Allerdings erschwerte mir die nicht sooooo übersichtliche HTWM-Seite den Start und den Zugang zu wichtigen Informationen. Ich weiß noch nicht in welcher Form und bis wann ich die Arbeit einreichen muss. Und auch zu generellen Formalien und Ansprüchen findet man unter dem Praktikumsbereich der Medienseite nur spärliche und recht alte Informationen. (weiterlesen…)
Wie vorgestern schon erwähnt steht für meine letzten Tage Aufenthalt ja noch die Projektarbeit an. Für gewöhnlich bin ich ja ein absouter Prokrastinationsweltmeister. Bis jetzt bin ich damit auch immer sehr gut gefahren, jede Aufgabe solange aufzuschieben, bis der Zeitmangel den Motivationsmangel überwiegt.
(passend dazu heute auch bei SPON ein Artikel dazu)
Aufgrund zusätzlicher Aufagen, vor allem wichtiger und relevnater Tätigkeiten, und angesicht der Tatsache, dass ich zurück in Deutschland weder Zeit noch Lust haben werde diese Arbeit zeitnah fertig zu stellen, fange ich schon heute damit an.
Warum ich überhaupt darüber schreibe ist ein angenhemer Nebeneffekt des Bloggens. Viele Diplomanden oder angehenden Bacheloristen/innen schreiben neben der eigentlichen Arbeit zusätzlich einen Blog darüber. Neben der Dokumentation der eigenen Arbeit können so auch neue Kontakte geknüpft werden, die sich für diese Arbeit interessieren und einem später vielleicht sogar einen Job einbringen. Für viele ist aber der psychologische Aspekt die Hauptmotivation. Man setzt sich selbst einem gewissen (positiven, da motivierenden) Stress aus, etwas zu tun. Nicht nur von der Arbeit zu reden.
Sicher kann man ohne große Probleme sich selbst und seine Leser einfach belügen. (weiterlesen…)
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Nachdem sich hier in letzter Zeit ja irgendwie alles um den Schlonk und größere “Schweigephasen” trete, möchte ich mich mal wieder aus Bulgarien melden.
Als ich hergefahren bin, vor mittlerweile reichlich 4 Monaten hatte ich die Rückfahrt bereits “offen” mitgebucht. Donnerstag war es dann endlich soweit und ich habe das Datum meiner Rückfahrt gefixt. Am Freitagbend den 11. Juli verlasse ich Gabrovo und fahre nach Sofia und von dort dann am Samstag Morgen weiter nach good old germany.
Bis dahin muss ich noch diverse Zettel als Erasmus- und Praktikumsnachweise einsammeln und meine Praktikumsbelegarbeit schreiben. Gedanklich befinde ich mich allerdings schon in der Aufbruchsphase. Da ich vor allem die letzten Tage und Wochen viel zum nachdenken, reflektieren und resumieren genutzt habe, soll hier und heute schon eine Art Zusammenfassung erfolgen. Zumindest war das so die Grundidee diesen Post zu schreiben. (weiterlesen…)
Hiermit melde ich mich absolut verspätet, aber doch endlich zurück! Zurück aus dem Urlaub. Und was ist geschehen? Da ist man mal eine Woche nich da und hier geht alles den Bach runter. Leser beschweren sich fragen zu Recht, ob es die MedienWG noch gibt. Andere wünschten eine kurze Auswertung hier.
Also. Warum hier in letzter Zeit nix groß passierte: Meine Genossen hatten sie nicht. Die Lust, die Zeit, so blieb es. Besser so. Und ich war bekanntlich abwesend.
Melde mich auch sehr spät. Weil ichs kann. Okay, auch weil keine Zeit und so
Aber der Urlaub war schön. (weiterlesen…)
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Ja genau: In Bulgarien sind seit heute große Ferien. Die wohl größte und wichtigste Feierlichkeit steht an: Ostern. Ja Ostern. Wer in der Schule öfters gefehlt hat oder bei wem es grad in Vergessenheit geraten ist: Hier ist man orthodox geprägt und die meisten Menschen gehören der römisch-katholischen bzw. bulgarisch-orthodoxen Kirche an. Das Osterfest richtet sich nach dem julianischen Kalender und deshalb wird es erst an diesem Wochenende begangen.
Okay, ich hoffe das war irgendwie kurz und trotzdem verständlich genug, denn das ganze Fest an sich und die dazu gehörigen Rituale sind wieder einmal mehr sehr bulgarisch, also eigen(artig).
Ferien und Brücken
Doch fangen wir mit den Ferien an: Karfreitag ist kein freier Tag. Ostermontag ist frei. Der Dienstag auch. Da dieses Jahr am Donerstag darauf ja schon 1.Mai und somit “Internationaler Tag der Arbeit” ist, also auch wieder frei, verbindet man alles gleich mit via Brückentag. Am 6.Mai feiert man in Bulgarien zudem den Georgstag. Das ist der Tag der Tapferkeit und der bulgarischen Armee. Nur logisch, das man den Montag davor als Brücke nutzt und danach einen Tag zum Ausruhen dranhängt.
De facto also ne Menge freie Tage, auch für mich. Da ich in diesen Tagen natürlich auch kein Bulgarischkurs habe, heisst das für mich zum einen selbstdiszipliniertes Lernen. Zum anderen werde ich die freien Tage für ein paar Erkundungen und Ausflüge und natürlich zum Arbeiten Schaffen Projektieren nutzen.
Ostern und Kirche
Wie bei uns besteht das Osterfest aus drei “wichtigen” Feiertagen. Allerdings sind es in Bulgarien nicht Karfeitag, Ostersonntag und Ostermontag. Sondern der Dienstag ist von größerer Bedeutung. Karfreitag wird hier geabreitet, zumindest so halb, also bis Mittag. Spätestens gegen 16Uhr treffen sich aber Menschen Bulgarians in den Supermärkten um diese leer zu kaufen. *NERV* (weiterlesen…)
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Wie auch schon im letzten Jahr, habe ich bei unserem gemeinsamen Straight Edge Monat am schwersten. Das Problem ist ja nun nicht, einen Monat mal kein Fleisch zu essen und kein Alkohol zu trinken. Ich bin der Meinung, dass derartige Selbstdisziplinierungsmaßnahmen, egal welcher Art, jeder mit sich selbst ausmachen muss.
Persönlich kann ich aber mit Gewissheit sagen, dass es hilft zum Wesentlichen zurück zu kehren. Saufen ist nicht cool, auch wenn es für viele Jugendlichen Alltag ist. Vor allem wenn es darum geht sich den Alltag erträglich zu gestalten anstatt Geselligkeit zu üben. Btw: 5o Tequilla sind schaffbar…
Zurück zum Text: Ich bin stolz auf mich, einmal mehr diese Zeit durch zu stehen zu durchleben. Sie ist weniger grausam, als es sich viele vorstellen. (weiterlesen…)
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Keine Ahnung, ob irgendjemand verstehen wird, warum ich das blogge, aber für mich hatte der Nachmittag eine recht große Bedeutung. Den ich habe an Selbstvertrauen gewonnen, was meine Bulgarischkenntnisse angeht und wurde einmal mehr in einer wesentlichen Erkenntnis zum Thema Fremdsprachen bestärkt.
Ich war mit Kaan, einem sehr netten, aber extrem schüchternen Türken aus meinem Bulgarischkurs, am Nachmittag in der Fußgängerzone von Gabrovo. Einfach so: das fantastische Wetter genießen, ne Runde rumgammeln und ein leckeres bulgarisches Eis essen (die Bulgaren sind die wahren Italiener!!!)
Wie man im Foto rechts sehen kann, hatten die Kinder heute alle so komisches Grünzeugs auf dem Kopf. Keine Ahnung, was das wieder für ne ausgefallene bulgarisch Sitte ist, aber sah niedlich aus. Alle neuen Fotos gibts hier im Flickralbum (aber bitte nicht vor Neid was kaputt schlagen oder gar weinen, weil ich heute bei 25°C in T-Shirt und kurzen Hosen unterwegs war!)
Auf dem Rückweg trafen wir dann Ali aus Pakistan. Er ist erst am Samstag in Gabrovo angekommen, kann kein Wot bulgarisch, aber sehr gut englisch und wird ab dem Herbst Wirtschaft an der TU Gabrovo studieren. (weiterlesen…)
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Vier Wochen waren mittlerweile nach dem letzten Konzertbesuch vergangen. Für mich im Normalfall die absolute Schmerzgrenze. In Musik und Konzerten ist ein Großteil meines Lebens manifestiert. Wahrscheinlich liegt das daran weil die Musik, die ich bevorzugt konsumiere, so lebensnah und ausdrucksstark ist…
Gestern bin ich dann mit Anna und Kaan nach Sevlievo gefahren, nen Kleinstadt mit circa 20 000 Einwohnern, reichlich 20 Km von Gabrovo entfernt. Der Klub, Cafe Theater, muss man sich als niedrigen Keller vorstellen, der als Kneipe eingerichtet ist. An den Seiten rustikale Holzbänke und Tische und gegenüber von Eingang, am anderen Ende des Raumes, eine kleine Bühne (8m² maximal). Der Raum selber fast vielleicht 150 Leute.
Dieses Video (der Band D.S.Q.L./Sevlievo, die gestern auch spielten) vermittelt nen recht guten Eindruck, denk ich.
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Ist ja nun schon einige Zeit vergangen, dass ich das letzte Mal was über mein derzeitiges Heimatland gebloggt habe. Das liegt nicht etwa daran, dass es nichts mehr zu berichten gibt, im Gegenteil. Ich habe noch etliche Themen in petto
Der Grund ist wohl eher der, dass ich immer keine Zeit oder Lust hatte.
Heute gehts um etwas sehr Auffallendes und recht Befremdliches, zumindest seh ich das so: Die Erweisung der “letzten Ehre” auf bulgarisch. (weiterlesen…)
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Nach mittlerweile 3 Konzertbesuchen in Bulgarien trau ich mir nun auch endlich diesen Eintrag zu
Nicht besonders umfangreich, okay, aber ihr könnt ja kommentieren und kritisieren, wems zu polemisch oder populistisch ist^^
Eigentlich ist alles was Rockmusik ist in Bulgarien schon Subkultur. So hört man auch irgendwie kaum bulgarische Rockmusik. Im Radio zum Besispiel spielt man, wenn überhaupt dann die klassischen englischen bzw. englisch-sprachigen Hits ala Modern Talking oder Queen. Auf der anderen Seite scheint es nahezu keinen in Bulgarien zu geben, der Rammstein nicht kennt. Klassisch eben, die kennt man ÜBERALL auf der Welt
Das letzte Wochende bin ich mal raus aus der Kleinstadt hier und mit Anna nach Sofia gefahren. Da gabs echt wieder ne Menge neue interessante, spannende und natürlich lustige sowie typisch bulgarische Dinge zu erleben. Der Bericht nun hier:
Los gings bei besten Wetter am Samstag Mittag um 12 Uhr. Wir sind mit dem Bus nach Gabrovo gefahren. Wie schon beschrieben ist das ja hier kein Problem und für 15 Leva (7,5€) ist man in 2,5 Stunden da. Dort haben wir als erstes ne Unterkunft gesucht, wo wir die Nacht verbringen. Mir war das ganze ja recht gleich, denn ich hab ja schon nahezu überall geschlafen, insofern wär ein Bett ganz gut, aber ich brauch kein Sterne-Hotel… Gefunden hatten wir das Zimmer dann via Anzeige in ner “Zeitung” aka Anzeigeblatt: 12Leva (6€) pro Person und Nacht, Bad gabs wohl auch. (weiterlesen…)
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Gestern war es soweit und ich habe mein erstes bulgarisches Diktat geschrieben. Diesen Anlass möchte ich nutzen um euch einen kurzen Zwischenstand meiner bislang erlangten Fähigkeiten geben.
Also Problem ist ja in erster Linie gewesen, dass ich bei null, wenn nicht sogar weniger gestartet bin. Trotz regionaler Abstammung bin ich des Sorbischen nicht mächtig und hatte (leider) auch kein russisch während meiner Schulzeit.
Bulgarisch ist nun ne ganz andere Welt, also auch sprachlich. Angefangen beim kyrillischen Alphabet, welches mich immer wieder vor allem beim lesen verwirrt: warum ist “p” den “r” und “d” ist “g” !? Hätte man sich ja wenigstens was ganz neues/anderes überlegen können…pffff. Problem ist nämlich das man bulgarisch liest wie man schreibt und umgedreht… Also ne weitere wesentliche Umstellung, zu deutsch englich und anderen germanischen Sprachen. (weiterlesen…)
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Es ist nun mal keine Selbstverständlichkeit, das man seine Schusswaffen nicht mit zum einkaufen nimmt. Während im ordentlichen Deutschland ganz oben immer durchgestrichene Eistüten, Pommes und Hunde auf derartigen Türen kleben (könnte ja was dreckig werden und so…) sieht man klar, das es in Bulgarien noch ums nackte Überleben geht. Nicht auszudenken, wenn man da mal an den falschen gerät, wenn man sich grad die letzte Staude Bananen schnappt.^^
Im Allgemeinen gibts viele Produkte, vor allem in großen Supermärkten, ähnlich unsere. So tauchen auch häufig viele bekannt, internationale Marken, wie Müller, Schwartau, Ehrmann, etc. auf. Gespickt natürlich mit traditionellen und typischen bulgarischen Produkten: viel Brot, Käse (überweigend Ziegenkäse oder eben weißer Käse, circa 1253 Sorten), Luteniza, Oliven, Jogurt, etc… (weiterlesen…)
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Hab ich gestern in einem Café in Sevlievo/Bulgarien entdeckt und kannte ich vorher noch gar nicht: Coca Cola Bläk, also Cola mit Kaffeeextrakt.
Nach kurzer Recherche dann die Ernüchterung: (weiterlesen…)



