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Ja genau: In Bulgarien sind seit heute große Ferien. Die wohl größte und wichtigste Feierlichkeit steht an: Ostern. Ja Ostern. Wer in der Schule öfters gefehlt hat oder bei wem es grad in Vergessenheit geraten ist: Hier ist man orthodox geprägt und die meisten Menschen gehören der römisch-katholischen bzw. bulgarisch-orthodoxen Kirche an. Das Osterfest richtet sich nach dem julianischen Kalender und deshalb wird es erst an diesem Wochenende begangen.
Okay, ich hoffe das war irgendwie kurz und trotzdem verständlich genug, denn das ganze Fest an sich und die dazu gehörigen Rituale sind wieder einmal mehr sehr bulgarisch, also eigen(artig).
Ferien und Brücken
Doch fangen wir mit den Ferien an: Karfreitag ist kein freier Tag. Ostermontag ist frei. Der Dienstag auch. Da dieses Jahr am Donerstag darauf ja schon 1.Mai und somit “Internationaler Tag der Arbeit” ist, also auch wieder frei, verbindet man alles gleich mit via Brückentag. Am 6.Mai feiert man in Bulgarien zudem den Georgstag. Das ist der Tag der Tapferkeit und der bulgarischen Armee. Nur logisch, das man den Montag davor als Brücke nutzt und danach einen Tag zum Ausruhen dranhängt.
De facto also ne Menge freie Tage, auch für mich. Da ich in diesen Tagen natürlich auch kein Bulgarischkurs habe, heisst das für mich zum einen selbstdiszipliniertes Lernen. Zum anderen werde ich die freien Tage für ein paar Erkundungen und Ausflüge und natürlich zum Arbeiten Schaffen Projektieren nutzen.
Ostern und Kirche
Wie bei uns besteht das Osterfest aus drei “wichtigen” Feiertagen. Allerdings sind es in Bulgarien nicht Karfeitag, Ostersonntag und Ostermontag. Sondern der Dienstag ist von größerer Bedeutung. Karfreitag wird hier geabreitet, zumindest so halb, also bis Mittag. Spätestens gegen 16Uhr treffen sich aber Menschen Bulgarians in den Supermärkten um diese leer zu kaufen. *NERV* (weiterlesen…)
Einsortiert unter: Bloging Bulgaria, Paddy und Feterei, Straight Edge
Wie auch schon im letzten Jahr, habe ich bei unserem gemeinsamen Straight Edge Monat am schwersten. Das Problem ist ja nun nicht, einen Monat mal kein Fleisch zu essen und kein Alkohol zu trinken. Ich bin der Meinung, dass derartige Selbstdisziplinierungsmaßnahmen, egal welcher Art, jeder mit sich selbst ausmachen muss.
Persönlich kann ich aber mit Gewissheit sagen, dass es hilft zum Wesentlichen zurück zu kehren. Saufen ist nicht cool, auch wenn es für viele Jugendlichen Alltag ist. Vor allem wenn es darum geht sich den Alltag erträglich zu gestalten anstatt Geselligkeit zu üben. Btw: 5o Tequilla sind schaffbar…
Zurück zum Text: Ich bin stolz auf mich, einmal mehr diese Zeit durch zu stehen zu durchleben. Sie ist weniger grausam, als es sich viele vorstellen. (weiterlesen…)
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Da Sören gestern ja schon so ein bisschen berichtet hat von unseren alkoholfreien Bierexperimenten, will ich dies hier nochmal weiterführen.
Denn obwohl wir ja seit 1. April keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt haben, waren wir ja trotzdem bei diversen Feiern und in unterschiedlichen Clubs (warum auch nicht…) Jedenfalls habe ich an solchen Abenden keinen Bock auf irgendwelches klebriges Limozeugs, dicken Saft oder olles Wasser. Dann schon lieber was perlendes ähm ja “Herzhaftes”
(weiterlesen…)
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“Die Amis eben: Sie haben ihren Stolz dem Präsidenten und Vaterland verkauft, ihr Herz an Kirche und Wirtschaft verspielt und ihren Verstand mit Fastfood matschig gefressen…” (Quelle: TiH)
Ohne weitere Worte hier nun mein erster geistíger Erguss. Spontan nach Betrachten bei den Werbebloggern.
Einmal mehr: Danke für den “Hinweis.” Auch den Screenshoot habe ich von da gemobst. Patrick, ich hoffe, das ist okay
TiH
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Wir mussten mal eine Ausnahme machen…
Zum Abendessen gab es Hamburger.
* Hefeweizen alkoholfrei und absoluter megaleckerer Tofuburger. Nur zu empfehlen! Für 1,79 Eur bei Kaufland!
Ein schöner Tag…bis auf das verkackte Praktikum in Elektronik.
Cheers SxE!
Sören
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Keine Ahnung, ob irgendjemand verstehen wird, warum ich das blogge, aber für mich hatte der Nachmittag eine recht große Bedeutung. Den ich habe an Selbstvertrauen gewonnen, was meine Bulgarischkenntnisse angeht und wurde einmal mehr in einer wesentlichen Erkenntnis zum Thema Fremdsprachen bestärkt.
Ich war mit Kaan, einem sehr netten, aber extrem schüchternen Türken aus meinem Bulgarischkurs, am Nachmittag in der Fußgängerzone von Gabrovo. Einfach so: das fantastische Wetter genießen, ne Runde rumgammeln und ein leckeres bulgarisches Eis essen (die Bulgaren sind die wahren Italiener!!!)
Wie man im Foto rechts sehen kann, hatten die Kinder heute alle so komisches Grünzeugs auf dem Kopf. Keine Ahnung, was das wieder für ne ausgefallene bulgarisch Sitte ist, aber sah niedlich aus. Alle neuen Fotos gibts hier im Flickralbum (aber bitte nicht vor Neid was kaputt schlagen oder gar weinen, weil ich heute bei 25°C in T-Shirt und kurzen Hosen unterwegs war!)
Auf dem Rückweg trafen wir dann Ali aus Pakistan. Er ist erst am Samstag in Gabrovo angekommen, kann kein Wot bulgarisch, aber sehr gut englisch und wird ab dem Herbst Wirtschaft an der TU Gabrovo studieren. (weiterlesen…)
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Vier Wochen waren mittlerweile nach dem letzten Konzertbesuch vergangen. Für mich im Normalfall die absolute Schmerzgrenze. In Musik und Konzerten ist ein Großteil meines Lebens manifestiert. Wahrscheinlich liegt das daran weil die Musik, die ich bevorzugt konsumiere, so lebensnah und ausdrucksstark ist…
Gestern bin ich dann mit Anna und Kaan nach Sevlievo gefahren, nen Kleinstadt mit circa 20 000 Einwohnern, reichlich 20 Km von Gabrovo entfernt. Der Klub, Cafe Theater, muss man sich als niedrigen Keller vorstellen, der als Kneipe eingerichtet ist. An den Seiten rustikale Holzbänke und Tische und gegenüber von Eingang, am anderen Ende des Raumes, eine kleine Bühne (8m² maximal). Der Raum selber fast vielleicht 150 Leute.
Dieses Video (der Band D.S.Q.L./Sevlievo, die gestern auch spielten) vermittelt nen recht guten Eindruck, denk ich.
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Eigentlich wollte ich in der Kategorie ja eher Zitate und Weisheiten werfen, die ich besonders gut finde oder mag oder so. Aber grad wurde ich durch den Kommtar vom Medienfuzzi zum gestrigen Zeit-Post auf einen weiteren deutschen Sprachfehler aufmerksam, der mir schon lange ein Dorn im Auge ist:
Der macht meiner Meinung wieder Sinn,…
Die beiden Wörter sind übrigens nur deshalb so dick (fett finde ich diskriminierend!) weil ich das so willt!
Der Grund: Jede Sache, jede Handlung, jedes Alles hat seinen Sinn. Da bin ich mir ziemlich sicher, ist ja auch irgendwo logisch. Auch wenn uns auf den ersten Blick nicht immer alles sinnvoll erscheinen mag! Das irgendetwas allerdings Sinn macht; ist sinnlos Quatsch allerdings Blödsinn! (weiterlesen…)
Die ganze AlternaStyle Familie ist im Moment dabei den Launch von unserem von nun an – kommerziellen – Projekt vorzubereiten. Da zum Glück die Kommunikation zwischen Bulgarien, Wohnheim I und II und Leipzig perfekt funktioniert, ist das Online-Teamleading perfekt möglich. Da wir untereinander sowieso größtenteils via Skype / Twitter und ICQ kommunizieren bestätigt es mir mal wieder, dass wir genau in der richtigen Zeit leben. Vielen Dank an die Herren, die uns das möglich gemacht haben.
Diese Woche ist eh total verrückt. Neben dem ganzen administrativen Zeug rund um die Seite, musste ich ausgerechnet bis letzte Nacht meinen Film “Vom Himmel.” für die Endabmischung im Tonstudio in Leipzig vorbereiten. Dazu kommen noch einige Compostingsachen in der Post-Pro. Nebenbei nochn bisschen was Essen und der Tag ist im Arsch.
Auf meinem Bildschirm siehts im Moment so aus:
Schön bunt was? oO
Achja studieren muss ich ja auch noch…und nicht zu vergessen: HOCHSCHULPROJEKTE.
*bibber* bei dem Wort hebts einen schon ausm Sessel.
So genug davon.
Sören
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Ist ja nun schon einige Zeit vergangen, dass ich das letzte Mal was über mein derzeitiges Heimatland gebloggt habe. Das liegt nicht etwa daran, dass es nichts mehr zu berichten gibt, im Gegenteil. Ich habe noch etliche Themen in petto
Der Grund ist wohl eher der, dass ich immer keine Zeit oder Lust hatte.
Heute gehts um etwas sehr Auffallendes und recht Befremdliches, zumindest seh ich das so: Die Erweisung der “letzten Ehre” auf bulgarisch. (weiterlesen…)
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Die wohl beliebteste deutsche Floskel Phrase ist wohl “Ich hab keine Zeit.” Man hört sie täglich und überall. Aus aktuellem Anlass und weil ichs schon so oft individuell und privat erklärt habe heute noch mal für alle:
Diese Lüge ist zwar gesellschaftlich etabliert und anerkannt, auch mag sie gut zum Selbstsschutz geeignet sein, allerdings handelt es sich dabei um einen Selbstbetrug. Dessen sollten wir uns bewusst sein! (weiterlesen…)
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….gibts bei uns hier zum Glück nicht, weil sowas geht eh allen aufn Sack.
Stattdessen mein Beitrag zur aktuellen Lage:
http://www.lalalalalalalalalalalalalalalalalala.com/
mein Rekord: bis jetzt 15 min und weiter anhaltend!
Update: 37 Minuten am Stück. Vielen Dank für Gute Laune!
Sören
Einsortiert unter: (Halb-)Weisheiten
Grad son bisschen im Blogging-Fieber möchte ich endlich mal diese Kategorie (Halb)weisheiten einführen. Ursprünglich war diese gedacht, um da all den philosophischen Irrsinn niederzuveröffentlichen, der mir so einkommt bzw. welchen ich besonders gut finde.
Das habe ich allerdings aus mir unerklärlichen Gründe bis jetzt völlig vergessen und sie nur zum taggen verwendet.
Heute möchte ich mit einem tollen Gleichnis starten, welches mir gerade aus den Händen Dritter und Vierter zugespielt wurde und über das ich zugegebener Maßen mehr als schmunzeln musste:
“Ich glaube wenn wir alles Aufregen über die Chemnitzer bis jetzt aus unserer vorangegangenen Existenzzeit rausrechnen würden, säßen wir jetzt bei Prof Müller in der ersten Vorlesung und würden ständig Kratzgeräusche von seinem Bart hören.”
(Quelle: a.anonymous)
Ring frei zur ersten Runde!
TiH
Für alle die mittlerweile schon gefragt haben. Was habe ich gestern überhaupt gemacht:
Tofuschnitzel mit Beilagen.
Dazu benötigt man: (weiterlesen…)
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Nachdem wir uns nun schon in der zweiten Woche unseres Straight Edge Monats befinden, wurde es auch Zeit etwas zu experimentieren. So hatte Sören vor 2 Tagen dieses schöne Stück Tofu zerlegt und in die verschiedensten Flüssigkeiten, die unser Gourmetpalast bieten kann, eingelegt.
Als ich dann gestern Abend nach einem durchschnittlichem 15 Stunden Tag nach Hause kam, erwarteten mich schon interessante Düfte. Zuerst dachte ich, Sören hätte es nicht mehr ausgehalten und hinterm Wohnheim einen Feldhasen gejagt und zubereitet. Denn was da nebst Kartoffelpüree und Salat auf meinem Teller lag, sah überhaupt nicht nach fleischlos aus. Ein Tofuschnitzel! Und ich muss echt mal sagen: Holla, wenn mann dieses Sojazeug gut präpariert und würzt lässt sich da wirklich einiges rausholen. Ein guter Tipp für alle, die dem weißen Klumpen bisher noch nicht viel abgewinnen konnten.
Clemens
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Was im Moment in den Augen unserer meisten Kommilitonen noch wie ein Experiment aussieht, ist bei uns ja schon längst Alltag. Da steht Clemens in der Getreideabteilung vor Dinkel-Körnern und Haferkleie und hustet fraglich: “Sowas fressen doch eigentlich nur Pferde, oder?” – Nun ja, so weit s
ind wir jetzt nicht gekommen, dass wir die Biokost en masse essen, aber wir tasten uns langsam vor. Zumindest bleibt die Gemüseabteilung wie bei unserem bulgarischen Dritten nicht unberührt. Ebenso wurde das Biotofu wieder entdeckt. Letztes Jahr ist es kläglich bei 2/3 der WG beim Fleischersatztest (Tofu Frikadellen und Sojawürstchen) durchgefallen. Stattdessen versuch ich es dieses Jahr mal mit einer Marinade. Während ich den toten Tofukollegen geprügelt habt und in Sojamarinade und schleimigen Samba Oelek eingelegt habe hat Clemens wieder daneben gestanden und aus der Sicht des Tofustückes resümiert. “Was bin ich eigentlich? Kein Fleisch. Kein Käse. Ein Tofu mit Identitätsstörungen.” – Man sollte dazu sagen, dass es friedlich in der Plasteschale lag.
Was noch…
- auf dem sonnigen Heimweg von der Hochschule träumt man von kühlen Bier, wo das Wasser an der goldgelben Flasche herunterläuft
- der Gärtner an der Häuserecke trinkt auf dem ersten Blick einen dürftigen Schluck Bier, auf dem zweiten schnibbelt er allerdings die Hecke
- Die Fleischlostheke in der Mensa verwandelt sich in ein Fleischgefülltes Schlaraffenland
Was haben wir bis jetzt gelernt?
- Kopfkino und Schnitzelessen liegen nah beieinander
- trotzdem ist es schön mal bewusst zu essen
- Mexikanische Vegi-Tortillawraps sind lecker
CHEERS!
Sören




