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Heute gabs endlich mal wieder -wegen der fehlenden Küche in meiner Bude- Fleisch zum Mittag und den Anlass möchte ich nutzen, euch mal etwas zum bulgarischen Essen zu berichten. Ich denke das werde ich aber noch fortsetzen, entsprechend den gemachten Erfahrungen, da sich das unmöglich jetzt und hier und in einem Post packen lässt.
Allgemein lässt sich folgendes sagen über bulgarisches Essen sagen:
- es ist sehr vielfältig!!! (nicht zu vergleichen mit der Deutschen Küche, die zu 80% aus Kartoffeln besteht)
- es gibt oft Brot, in alle Variationen, Farben und Sorten und zwar zu ALLEM. IMMER! Zu Salat wie zu Fleisch, zu Suppe, ja sogar zu Brot essen die Bulgaren mit Brot^^
- der Speiseplan kennt eine Vielzahl von Eintöpfen, meist mit einer Art Reis angedickt und häufigstes Gemüse ist Kohl
- insgesamt sehr fettiges Essen, liegt sicher auch an der Tradition und dem ärmlichen Leben. Deshalb auch das Brot
- “klassische Gerichte” bestehend aus Fleisch, Beilage und Grünzeugs, wie bei uns üblich, kennen Bulgaren nicht. Bei ihnen gibt es Fleisch und eben Brot. Oder alles zusammen.Oder eben extra, den Salat zum Beispiel.
- Grünzeug wird sowieso eher frisch gegessen und nur ergänzend und als Geschmacksträger zum Essen getan, also in gekochter Form mein ich.
- Ganz wichtig auch: Die Bulgaren essen immer. Sie leben um zu essen.
- Das heisst aber keinesfall, dass die Bulgaren überdurchschnittlich fett wären, ganz im Gegenteil!
- Und sie haben unendlich viele Variationen von Gebäck. Das bekannste ist sicher “Banitza” das erklär ich ander mal
- Das Gebäck istoft auch herzhaft, also nicht generell süß, wie in Deutschland.
- Die Bulgaren lieben Süßes. Sie essen es oft nach herzhaftem Essen. Und nach Süßem essen sie wieder herzhaft usw.
Soweit zur Einführung in die bulgarische Esskultur.
Bei mir gabs heute “Kawama” mit Hühnchen und griechischen Salat. Kawama ist eine Art Eintopf, bestehend aus Kohl und Gewürzen und dann eine Sorte Fleisch, bei mir Huhn darin und Peperoni dazu. Hat sehr lecker geschmeckt, sollte aber auf jeden Fall mit leckerem frischgebackenem Brot, was ein kleines bisschen an lockeres, ganz dünnes Fladenbrot erinnert, gegessen werden.
Der griechische Salat stellte nun allerdings eine Besonderheit dar, da er nicht wie gewohnt klein gehackt und vermanscht serviert wurde, sondern als gröberer Bausatz. Dieser bestand wie man sehen kann aus: Tomate, Gurke, Thunfisch, Zwiebel und Schmelzkäse. Hat super geschmeckt, war nur eben mal anders
Zu dem ganzen gabs noch ein schönes großes “Zagorka” Was Bier angeht, meine Stammmarke hier – einfach weils das Beste ist! Für den ein oder anderen sei an dieser Stelle erwähnt, dass ich damit keinesfalls meiner Sucht fröhne, sondern mich nur an die landestypischen Begebenheiten anpasse. Da die Bulgaren ein recht munteres Volk sind, gibt es bei vielen schon zum Mittag einen kleinen Schnaps und ein großes Bier.
Btw: Das ganze hat zusammen circa 5,5o Mark gekostet. Für eine Gaststätte durchaus moderat. Satt gemacht hast, lecker wars und vor allem fleischig
TiH
7 Kommentare bis jetzt
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die schlechte quali der fotos ist mal wieder meiner zittrigen hand und der tatsache, das sie mit dem foto gemacht wurden geschuldet…
Kommentar von theincrediblehagen Februar 26, 2008 @ 1:31 nachmittagsKönntest du mir, wenns geht, auch ein- zwei flaschen zagorka mitbringen, wenns geht?
Vielen dank!
Kommentar von Ralf Februar 26, 2008 @ 8:40 nachmittagsboar, was der ralf alles mitgebracht haben will…da muss ich mir ja nen lkw zulegen für die rückreise
aber ma sehn, was sich mach en lässt…ansonsten schick ich paar weiße tauben
Kommentar von theincrediblehagen Februar 26, 2008 @ 8:53 nachmittagsalso wenn du eh schon zagorka mitbringst, schließ ich mich der bestellung an und würde mich freuen auch eins versuchen zu können xD … vielen dank im voraus^^
Kommentar von AmonAmarc Februar 27, 2008 @ 6:52 nachmittags[...] in meinen Augen ein Muss! Das ganze wird selbstverständlich heiß serviert und dazu gibts – natürlich wie sollte es anders sein- Brot und am besten ein kühles [...]
Pingback von Bloging Bulgaria #10 - “shkembe chorba” bulgarisches Essen-Teil 2 « Diemedienwg’s Weblog März 10, 2008 @ 7:12 nachmittagsDanke, endlich habe ich das ganz kapiert
Kommentar von Leni Nilla Februar 3, 2011 @ 6:30 vormittags[...] und exotischen Gerichten ein bisschen an die türkische und griechische Küche und rundet das vielfältige Angebot an leckeren Speisen durch ein breites und qualitatives Weinangebot [...]
Pingback von Bulgarischer Käse soll Deutsche Kühlregale erobern - Osteuropa Reisen März 18, 2011 @ 11:21 vormittags